Ford verkauft.

VW gekauft.

Irgendwann am Pfingstmontag gilt es, den Heimweg unter die Räder zu nehmen. Das ist manchmal öde, weil’s schnell gehen muss. Manchmal ist es aber auch spassig und man hat „gehörig Plausch“, wie die Schweizer bei solchen Gelegenheiten sagen. Ich weiß das, ich war gestern mit einem unterwegs :-).

Der YJ und ich sind also um 8:30 ZULU AKA 10:30 MESZ am Platz los und sind den Pfälzer Wald auf uns teilweise inzwischen wohlbekannten Straßen und Sträßchen südwärts gefahren, um dann auf einer Ho-Tschi-Min-Pfad-artigen lokalen Verbindung in das nördliche Elsaß zu wechseln.

Bei Phalsbourg hat uns der Regen eingeholt und bis nach Sélestat nicht mehr verlassen. Trotzdem wars auch da schön zu fahren, da war ich bisher kaum jemals unterwegs.

Ich bin dann zur Familie auf den Campingplatz und von da nach dem Abendessen bei strömendem Regen heim.

Gesamttrack:

volle Distanz: 372.61 km
Maximale Höhe: 1029 m
Minimale Höhe: 117 m
Gesamtanstieg: 4854 m
Gesamtabstieg: -4755 m
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Am Pfingstsonntag sind wir einem Routenvorschlag von McB folgend in die mittlere Pfalz gefahren, haben auf der Kyrburg oberhalb von Kirn lecker Kuchen gegessen und sind ganz entspannt zum abendlichen Programm der MF wieder da gewesen.

volle Distanz: 211.77 km
Maximale Höhe: 534 m
Minimale Höhe: 114 m
Gesamtanstieg: 3457 m
Gesamtabstieg: -3466 m
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Zu diesem Behufe sind wir hierher gekommen: Ameland (NL)

Wetter 1a, passender Anlass, also: wabrooo.

Am Samstag vormittag eher unspektakulär auf der Dosenbahn nach Mannheim. Bett bezogen in der Jugendherberge und dann nix wie los zum Klassentreffen nach MA-Friedrichsfeld.

Viele liebe Leute wiedergesehen, manche das erste Mal seit über 20 Jahren. Gelacht, gegessen, getrunken, geredet …

Übernachtung in der Jugendherberge, da gibt’s weiter nichts zu berichten.

Am Sonntag früh um halb neun das Mopped gesattelt und als erstes Zwischenziel Bietigheim eingegeben. Da ist das Grab eines lieben Freundes.
Das Navi meint, wenn ich schon mal da bin, soll ich gleich noch ein paar Orte meiner eigenen Vergangenheit aufsuchen und routet mich keine 200m an meinem zeitweiligen Wohnort im Mannheimer Süden vorbei.

Nach dem Besuch des Grabs auf dem Friedhof St. Peter in Bietigheim (und einer kleinen Irrfahrt durch Bissingen und Bietigheim – ich war zu lange nicht mehr dort) quere ich das Enz-Pfinz-Kraichgauer Hügelland via Mühlacker und Pforzheim und tauche mit tausend anderen auch in den Nordschwarzwald ein.

In Baiersbronn-Röt ein weiterer Anknüpfungspunkt an alte Zeiten: meine Mutter war viele Jahre regelmäßig zu Gast im Hotel Sonne in Baiersbronn-Röt und wenigstens eine Mitarbeiterin dort hat sich tatsächlich auch noch an mich erinnert, weil ich meine Mutter dort ab und zu besucht habe.

Um 16:40 war ich am Sonntag zuhause.

Ein schönes Wochenende – und ganz ohne Ticket.

Track:

volle Distanz: 542.95 km
Maximale Höhe: 850 m
Minimale Höhe: 33 m
Gesamtanstieg: 4483 m
Gesamtabstieg: -4549 m
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PS: Der Track lügt in einem Punkt: Mannheim als geodätisch tiefster Punkt dieser Tour liegt auf ca. 90m ü. NN.

Hinweis für alle Eltern: Kinder, die im Wasser spielen, sind laut und machen Lärm. Sollte es still werden, dann sollten Sie nachschauen, weshalb.

Quelle: Lesenswerter Artikel auf Nordsee24.de über die unspektakulären Anzeichen des Ertrinkens

Diesmal nicht in Eschbach bei der Megafete, denn die fiel ja aus.

Stattdessen eine nette Tour mit drei Freunden in den französischen Jura von Pfingstsamstag bis Pfingstmontag.

Kurzer Bericht.
Die gefahrenen Strecken im GPX-Format:

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